Dienstag, 26. Mai 2015

Pepita Chef kommt aus Italien und verzaubert gern unsere Tafeln

Die italienische Firma „DOMITAL“ aus Italien schrieb mich vor kurzem an und bat mich, ihre Firma auf meinem Blog vorzustellen. Hierzu erhielt ich von „DOMITAL“ den „Pepita Chef“.
"Pepita Chef von DOMITAL


„DOMITAL“ hat seinen Sitz in der Nähe von Mailand. Seit über 25 Jahren produziert „DOMITAL“ Artikel und Zubehör zum Kochen, Backen und Servieren, beliefert aber auch große Firmen, wie zum Beispiel Whirlpool. In meinem Anschreiben hieß es: „Wir haben seit über 25 Jahren Artikel und Zubehör zum kochen, backen und servieren,wie Porzellan Ofen, Bratöfen und Antihaft-Schamott-Platten in feuerfestem Material produziert.“

Auf der Online-Seite von „DOMITAL“ konnte ich zum „Pepita Chef“ folgendes lesen:

„Mit “Pepita Chef” aus Porzellan können Sie auf eine innovative, gesunde und schnelle Art Spieße mit Fleisch, Fisch oder Gemüse zubereiten. Außerdem können Sie Hähnchen ganz natürlich und ohne zusätzliches Fett zubereiten. „Pepita Chef“ kann benutzt werden, um Aperitive oder Vorspeisen direkt am Tisch zu servieren. Außerdem ist es geeignet, um Spieße aus Obst zu präsentieren. Es ist ein praktisches und elegantes Produkt, dass Sie entweder Zuhause, in Bars, in Restaurants oder beim Catering oder Partyservice. Max. 250°C“

Wie hat mir der „Pepita Chef“ gefallen?

Obstspieße:
Pepita Chef mit Obstspießen

Bei mir isst das Auge immer mit. Daher hat mir der kleine „Pepita Chef“ schon einmal sehr gut gefallen, um Obstspießchen zu drapieren. Eigentlich hatte ich vor, einen Obstsalat für unsere Freunde zu machen. Aber so Spießchen sind ja einmal etwas Anderes, dachte ich mir. Zum Glück hatte ich auch noch genügend Holzspieße zu Hause und konnte mein Obst schön aufspießen und in den „Bauch“ des „Pepita Chef“ hineinstecken. Das hat nicht nur mir, sondern auch unseren Freunden sehr gut gefallen. Jeder griff sofort nach den Fruchtspießchen. Auch hatte ich noch ein paar mehr dieser Spießchen gemacht, so dass ich im Laufe des Abends den „Pepita Chef“ immer wieder damit bestücken konnte.

Man hat aber zwei verschieden große Löcher am „Pepita Chef“. 

Am Pepita Chef zwei verschieden große Löcher (z.B. für Holzstäbchen und für Zahnstocher)

In die größeren Löcher passen die Holzstäbchen. Für die kleineren habe ich Zahnstocher verwendet. Hierauf beispielsweise eine Traube gespießt, sieht super aus und füllt noch ein wenig mehr auf.




Also absolut Daumen hoch für den „Pepita Chef“ zum Servieren von Obstspießen.


Käse-Wurst-Spieße
Käse-Wurst-Spieße am Pepita Chef von "DOMITAL"

Auch ließ sich der „Pepita Chef“ sehr gut mit Käse, Wurst und Trauben bestücken. Diese Spieße lassen sich super im Laufe eines Abends oder Tages „wegknuspern“. Ich hatte Feta genommen, da wir Feta-Fans sind und ich auch gerade keinen Käse im Haus hatte. Sehr gut macht es sich aber auch, wenn die Spieße mit Käse, Salami und Trauben versehen werden. Ich finde, das ist eine sehr gute Kombination und schmeckt Jedem. 



Tomate-Mozzarella-Spieße

Auf welchem Tisch fehlt jemals das Snack-Gericht Tomate-Mozzarella? Ein richtiger Blickfang und einmal ganz anders als üblich serviert mit dem „Pepita Chef“.

Tomate-Mozzarella-Spieße am "Pepita Chef"

Mir fallen sooo viele Sachen ein, um die Spieße hübsch zu dekorieren und mit dem "Pepita Chef" zu servieren: 
- Gemüsespieße beispielsweise mit Paprika, Gurke, Maisscheiben, Möhren, Pilzen usw.
- Lachs-Ei-Oliven-Spieße
- Spieße mit verschiedenen geräucherten Fischsorten

Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. 


"Pepita Chef" verträgt auch bis zu 250°C und bis zu -10°C

Nun komme ich zu den heißen Sachen. Der „Pepita Chef“ verträgt bis 250 °C. Also kann ich meinen Backofen so richtig „auspowern“ und die Temperatur bis zum Anschlag aufdrehen.

Es war nicht gerade eine geniale Idee, Würstchen aufzuspießen und im Backofen erhitzen zu wollen. Erstens schmecken sie dann viel zu trocken und zweitens platzen sie sofort. Das war ein Schuss in den Ofen von mir. Also kleiner Chef, hierfür kannst du nichts. Das geht auf meine Kappe.



Also habe ich es mit Fleisch versucht. 



Hähnchenfleisch pikant gewürzt

Hierzu hatte ich kleine Hähnchen-Schnitzelchen gekauft und diese richtig lecker gewürzt. Auf mit ihnen auf die Spieße und ab damit in den Backofen.


Das Aufstecken auf die Spieße ging sehr einfach und leicht. Als jedoch die Schnitzel in die Gar-Phase kamen, zog sie ihr doch leichtes Gewicht nach unten und sie zerrissen zum Teil. Vielleicht hätte ich doch nur kleine Stückchen schneiden und auf die Stäbe stecken sollen?

Aber hier hat mir noch etwas gar nicht gefallen. Das wenige Fett der Schnitzel tropfte und lief am „Pepita Chef“ hinunter. Es stimmt, dass man so sehr fettarm garen kann, aber den „Pepita Chef“ mit dem heruntergelaufenen Fett kann man auf keinem Tisch servieren.

Das gleiche habe ich noch einmal mit Schweinefleisch-Stückchen probiert (dieses Mal war ich schlauer und habe Stückchen geschnitten). Da Schweinefleisch längere Zeit braucht, um gar zu werden, hatte sich am „Pepita Chef“ außerdem das Fett als Kruste an ihm abgesetzt. Hinterher ließ sich diese Kruste zwar sehr gut wieder entfernen und der „Pepita Chef“ hatte bei den hohen Temperaturen im Backofen auch keinen Schaden genommen und sah wie neu nach der Reinigung aus. Aber von der Ansicht her mit der Fettkruste kann er auf keinen Tisch. So habe ich die Fleischspieße nach dem Garen separat auf einer Platte serviert. Das ist sehr schade, denn sie hätten sehr schön am sauberen „Pepita Chef“ ausgesehen. Und um fettarm zu garen, habe ich auch andere Methoden und muss nicht den „Pepita Chef“ verwenden. 

Auch sieht man auf der Verpackung ein Bild, das meiner Meinung nach eine Mikrowelle darstellen soll.

Das heißt, er ist mikrowellengeeignet. Mit den langen Spießen kenne ich jedoch keine Mikrowelle (weder bei mir noch bei meinen Freunden), die so groß ist, um dem „Pepita Chef“ genügend Platz zu bieten. Wer eine größere Mikrowelle hat, kann natürlich wunderbar „vorarbeiten“. Er kann mit Fleischspießen z.B. vorbereitet werden, kühl gestellt und wenn Besuch kommt in der Mikrowelle erwärmt werden. Hier kann ich aber nicht mitreden, da meine Mikrowelle hierfür zu klein ist.
Auch verträgt der „Pepita Chef“ bis zu -10°C. Die hohen Temperaturen und die Minusgrade sprechen für eine sehr hohe Qualität des „Pepita Chef“. Aber ich sehe keinen Sinn darin, den „Pepita Chef“ mit Spießen bis -10°C auszusetzen (Platzmangel, wie soll ich den „Pepita Chef“ richtig „verpacken“, um einen Gefrierbrand zu vermeiden – die Spieße würden durch jede Tüte stechen).







Fazit:

Den „Pepita Chef“ möchte ich nicht mehr missen, um kalte Speisen, wie Obstspieße, kalte Fleischspieße, Gemüsespieße usw. zu servieren. Hier macht er sich richtig gut und ist nicht nur ein „Hingucker“, sondern auch äußerst praktisch, um diese Art von Spießen auf der Tafel, bei einer Gartenparty oder auf einem Buffett zu servieren. 


Für den Einsatz im Backofen finde ich persönlich den „Pepita Chef“ weniger geeignet, da er anschließend unschön aussieht und so nicht auf einer Tafel stehen kann. 

Für mich steht fest, hätte ich den „Pepita Chef“ nicht schon, würde ich ihn mir kaufen, um kalte Speisen auf Spießen zu servieren. Er sieht wunderschön aus und lockert jede Tafel auf.

Für die Herstellung von heißen Speisen käme er für mich nicht in Frage, da mich das heruntergelaufene und angebrannte Fett am „Pepita Chef“ sehr stört und ich ihn so nicht auf den Tisch bringen kann.



Daher gebe ich nur eine bedingte Kaufempfehlung.

Ich bedanke mich bei der Firma „DOMITAL“ als Sponsor des „Pepita Chef“ ganz herzlich.

Kommentare:

  1. Das ist ja praktisch und sieht sehr lecker aus ;-) Besonders die Tomate-Mozzarella-Spieße sehen zum Anbeißen aus! LG

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    1. Hallo,

      stimmt, man hat so viele Möglichkeiten, seine Spießchen zu dekorieren und dann in den Pepita Chef zu stecken. Macht richtig Spaß.

      LG Sabine

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  2. Hallo, das ist ja ein schickes Teil dieser Pepita Chef. Ich benutzte immer eine Styroporkugel, da schaut deins tausendmal besser aus. Lg Tina-Maria

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    1. Hallo,

      in eine Styroporkugel habe ich bisher auch meine Holzstäbchen hineingespießt und es sah sehr gut aus. Diesen Pepita Chef kann man natürlich immer wieder benutzen, während die Styroporkugel danach ausgesorgt hatte. Aber als Alternative zum Pepita Chef finde ich sie sehr gut.

      LG Sabine

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  3. sieht echt super aus und man kann es vielseitig verwenden. TOP !
    Ich kenne noch von früher die Spieße auf einer Alu-Kugel.
    Finde es auch gerade zum grillen super, für Vorspeisen-Spieße etc.
    LG Nicole

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    1. Hallo Nicole,

      ich hatte früher auch Styroporkugeln für meine Spieße. Aber dieser Kleine ist für kalte Spieße wirklich richtig gut geeignet :)

      LG Sabine

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  4. Mmmhhh das sieht alles soooo köstlich aus! Wie gut, dass ich schon gegessen habe :o)
    Ich gebe Dir vollkommen recht, dass Auge isst immer gerne mit... Auch wenn ich daran manchmal echt talentfrei bin... Besonders wenn ich versuche, mir ganz besonders viel Mühe zu geben :o)
    Dieser Pepita Chef scheint ja ein wahres Schätzchen zu sein, auch wenn er nicht für alles brauchbar und nützlich ist... Aber ich finde, dass gerade die Spieße mit Obst etc. einfach dafür am besten geeignet sind. Gerade zu Feierlichkeiten wird hier gerne Käse mit Trauben gegessen... Dafür wäre dieser einfach perfekt :o)
    Danke für die schöne aus ausführliche Vorstellung!

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    1. Hallo Miriam,

      mir genügt es auch, kalte Spieße zu machen. Die warmen gefallen mir auch gar nicht durch das heruntergetropfte Fett am Pepita Chef.

      Aber ich muss mich leider auch in deine Kategorie einreihen, denn mein Talent, etwas besonders schön zu dekorieren, lässt auch sehr zu wünschen übrig. Daher freue ich mich auch über dieses kleine Teil, weil man da nicht viel falsch machen kann :)

      LG Sabine

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  5. Hallo Sabine,

    den habe ich ja noch nie wo gesehen, sieht witzig aus. Toll das man ihn auch ins Rohr geben kann.
    LG Tanja

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    1. Hallo Tanja,

      die Firma aus Italien hatte mich angeschrieben, ob ich sie in Deutschland bekannter machen wolle. Daher kennen wir hier scheinbar auch den Pepita Chef nicht.

      Er hält auch locker 250°C im Rohr aus. Allerdings gefällt mir nicht, wenn das Fett an ihm hinunterläuft oder sich einbrennt. Lässt sich zwar hinterher super wieder entfernen. Aber ich möchte das fettverschmierte Teil nicht so auf den Tisch stellen. Da gefällt mir die kalte Variante viel besser.

      LG Sabine

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  6. Hallo Sabine,
    sieht ja nicht schlecht aus, der kleine Kerl. Aber nur für´s Büffet wären es mir dann doch zu wenig Einsatzmöglichkeiten und Grillspießchen lege ich dann doch lieber auf ein Gitter.
    LG Kerstin

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    1. Hallo Kerstin,

      in einem gebe ich dir vollkommen Recht: Grillspieße kommen für mich beim Pepita Chef gar nicht in Frage. Zum Einen kleckern sie den Kleinen total voll und zum Anderen passen mir nicht genug davon drauf.
      Bei der kalten Variante möchte ich ihn allerdings nicht mehr missen mit Obst-, Gemüse-, Käse-Trauben-Spießen uvm.

      Aber hier entscheidet Jeder für sich selbst, wie es ihm am besten gefällt :)

      LG Sabine

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