Freitag, 21. Februar 2014

WellVital - Wohlfühlen in Bayern - ich war Katalogtester

Über Lisa freundeskreis testete ich die Kataloge von 2012 und 2013 in Gegenüberstellung, welcher der bessere ist, was noch verbessert werden könnte usw., testen.

Hierdurch hatte ich die Chance, wunderbare Wellness Hotels und -Anlagen kennenzulernen.

Hier mein Bericht:


Ich möchte bei dem Test der Kataloge von Wellvital alt und neu gegenüberstellen.


Titelbild:
2012: Hier wirkt das Titelbild ein wenig langweilig, um nicht zu sagen, einschläfernd. Grün ist zwar eine Farbe, bei der sich das Auge erholt. Aber hier wirkt es nicht erholsam, sondern eher billig. Die Dame scheint zu träumen, während sie sich erholt. Aber man sieht ihr nicht die Freude an dem Aufenthalt an. Eher: Ich bin total geschafft und möchte jetzt nur hier liegen und die Augen zumachen. Der Spaß- und Freudefaktor fehlen mir.
2013: Hier hat man warme Farben genommen. Das braun wirkt ungemein ansprechend auf mich. Auch finde ich hier eine junge Frau, die Wellness macht und strahlend direkt in unser Gesicht schaut. Lägen beide Ausgaben vor mir, würde ich zuerst zu der von 2013 greifen.


Papier:
2012: Hier handelt es sich um qualitativ hochwertigeres Papier.

2013: Das Papier ist hier weniger hochwertig.
Fazit: Das ist für mich überhaupt kein Mangel. Im Gegenteil: Man hat hier einen Katalog vor sich, aus dem man sich ein Hotel aussucht und anschließend bucht. Ich würde nach der Buchung bzw. nach meinem Urlaub den Katalog wegwerfen, und das werden die meisten Menschen auch so handhaben. Aus welchem Grund sollte dann die Papierqualität von hochwertig auf noch hochwertiger gesteigert werden. Ich bin sowieso ein online-Bucher und würde für Kataloge immer Altpapier verwenden, um der Umwelt nicht noch mehr zu schaden.
In Bezug auf das Papier bekommen beide Ausgaben keine Punkte von mir.


Farben:
2012: Hier erscheinen mir, bedingt durch das helle Grün, alle anderen Farben trist. Auch sind die Fotos/Bilder nicht sehr ansprechend – was vielleicht auch an der grünen Umrandung liegen kann.
2013: Man öffnet den Katalog und viele bunte Farben springen regelrecht ins Auge. Hier ist die kräftig grüne Sommerwiese mit den bunten Blumen ein wahrer „Hingucker“, der neugierig auf weitere Seiten macht.


Hotels:
2012: Für mich ist es wichtig, so viel wie möglich über ein Hotel zu erfahren, in dem ich meinen Urlaub buchen möchte. Diese Informationen erhalte ich hier. Große Bilder laden den Leser mehr zum Weiterlesen ein als kleine. Hier punktet der Katalog von 2012 total gegenüber 2013.
2013: Die in schmalen Spalten vorgestellten Hotels sind in keiner Weise ansprechend. Das Auge und der Verstand wollen mehr. Man will sehen, wie das Hotel aussieht, wie die Umgebung aussieht … Das finde ich hier nicht. Würde ich diesen Katalog unter mehreren anderen Katalogen aufschlagen und sähe eine solche Aufteilung, würde ich schon aus diesem Grund zur Seite legen. Zum Beispiel auf S. 10 das Hotel „Gold & Spa Hotel Tanneck“: Hier sitzen zwei Personen hinter Wasser mit der Kulisse eines Waldes und grünen Wiese. Das ist keine Aussage für mich. Wo ist ein Bild von diesem Hotel? Wenn ich beispielsweise ein Hotel buchen will und ich sehe nur die Wasserrutsche und wieder die Wasserrutsche aus einer anderen Perspektive und dazu noch 3 Kinder, die rutschen – dann weiß ich, hier hat man etwas zu verbergen. Anderenfalls würde man mehr von sich Preis geben.
Und da helfen auch die wunderschönen farbigen Bilder und die Beschreibung von zum Beispiel des „bayrischen Goldes“ überhaupt nichts, wenn die Informationen bildlich gesehen von den Hotels fehlen.


Piktogramme:
2012: Durch die Piktogramme hat man einen schnellen Überblick, was das Hotel zu bieten hat. Das gefällt mir sehr. Wenn ich zum Beispiel Beauty buchen möchte, so habe ich beim schnellen Durchblättern sofort den Überblick, welche Hotels diese Option bieten. Das ist sehr hilfreich und hilft Zeit beim Durchlesen zu sparen. Hier punktet 2012 wieder vor 2013.
2013: Keine Piktogramme, kein schneller Zugriff auf wichtiges Wissen, längere Lesezeiten, um das richtige Hotel zu finden, welches das bietet, was ich suche. Daumen runter.


Kleine Landkarten:
2012: Um auf den ersten Blick zu sehen, wo mein Hotel liegt, finde ich die kleinen Landkarten sehr hilfreich.
2013: Keine Information durch diese Karten.


Landkarten letzte Seite:
2012: Hier findet man eine Landkarte, in welcher die Hotels übersichtlich eingetragen sind. Auch sehe ich, ob es sich hier um Hochgebirge oder Flachland handelt. Diese Karte gefällt mir außerordentlich gut.
2013: Hier ist die Landkarte „steril“ dargestellt. Klare Aussagen, wo was zu finden ist. Das entspricht nicht meinem Geschmack. Also punktet auch hier wieder der Katalog von 2012.


Kleine Broschüre:
Auch hier punktet die Broschüre von 2013 mit den phantastischen Farben. Ansonsten sind die Informationen fast identisch von 2012 und 2013. Die Broschüren sind sehr schön, um sich schnell zu informieren, sie in die Handtasche zu stecken und im Zug, beim Arzt, Frisör o.a. darin zu stöbern. Sie nehmen wenig Platz weg und haben doch guten Informationsgehalt.



Fazit:
Ich habe die Kataloge an meine Tester verteilt und die Meinungen mit ihnen abgesprochen. Meine oben aufgeführten Gegenüberstellungen von 2012 und 2013 entsprechen also nicht nur meiner Auffassung, sondern sind die Summe der Auswertung der Aussagen meiner Tester.
Prinzipiell finden meine Tester und ich den Katalog von 2012 besser als den von 2013. Würde hier mit mehr warmen und bunten Farben gearbeitet, wäre er perfekt. Nehmen Sie die Bilder aus der Natur und die Farben von dem Katalog von 2013 und nehmen Sie alles Andere von dem Katalog von 2012, dann haben Sie ein sehr gutes Informationsmaterial, nach dem die Kunden greifen und auch buchen werden.


Mein Hotel:
Ich würde das Hotel Zum Kramerwirt Geiersthal als mein Wellnesshotel auswählen. Es finden sich Eleganz und warme Holzverarbeitung in einer wunderbaren Kombination vereint. Die Anlage ist sehr großzügig und bietet mir das, was ich von einem Wellness-Aufenthalt erwarte: Umfangreiche Wellness-Angebote, großzügige elegante Zimmer, ein Restaurant, das sehr edel eingedeckt ist und zum Essen einlädt, ein Essen mit regionalen Produkten, die nachhaltig hergestellt, angebaut bzw. erworben werden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen